Übernehmen Sie eine Patenschaft
Mit einer Patenschaft begleiten Sie einen jungen geflüchteten Menschen beim Ankommen in der Schweiz. Sie schenken Zeit, hören zu und unterstützen im Alltag. PUMA bereitet Sie auf Ihre Aufgabe vor und begleitet Sie während der Patenschaft.
Das erwartet Sie:
Treffen in der Regel etwa einmal pro Woche
Unterstützung beim Deutschlernen und im Alltag
Begleitung bei Fragen zu Schule, Ausbildung oder Behörden
eine längerfristige Patenschaft von mindestens einem Jahr
Wer kann Patin/Pate werden?
Grundsätzlich kann jede erwachsene Person Patin oder Pate werden. Eine wesentliche Voraussetzung für eine Teilnahme an einer PUMA-Patenschaft ist die Bereitschaft, längerfristig einen jungen Flüchtling in seinem Alltag in der Schweiz zu begleiten, und die damit einhergehende Verantwortung zu übernehmen. Wir erwarten, dass die Patin oder der Pate sich ca. 1 Mal wöchentlich mit dem jungen Flüchtling trifft.
Gute Einschätzung der eigenen Ressourcen (private und berufliche Vereinbarkeit mit der Patenschaft sollte längerfristig gegeben sein, mindestens ein Jahr)
Interesse und Offenheit, sich mit jungen Flüchtlingen auseinanderzusetzen
Hohes Verantwortungsbewusstsein, Integrität
Psychische Belastbarkeit und emotionale Stabilität
Interesse an den Lebenswelten von jungen Menschen
Kontaktfreudigkeit, Konfliktfähigkeit
Fähigkeit mit Abschied, Trennung und Enttäuschungen umzugehen
Einwandfreier Leumund (siehe Strafregisterauszug)
Voraussetzungen
Aufgaben einer Patin und eines Paten
Mit der Entscheidung, eine Patenschaft zu übernehmen, geht die Patin oder der Pate eine längerfristige Verpflichtung ein. Die Form und Intensität der Kontakte von beiden Seiten wird unterschiedlich sein.
Ziel bleibt, einen kontinuierlichen und langfristigen Kontakt aufzubauen und zu halten.
Aufbau einer Vertrauensbasis
Sich Zeit nehmen, Verständnis haben und zuhören. Aber auch das Aufzeigen von Grenzen und das Durchleben von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten sind Bestandteil einer authentischen Beziehung.
Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache
Das Herstellen des ersten Kontaktes kann mitunter etwas schwierig sein, da viele Jugendliche kaum Deutsch sprechen.
Hilfestellung beim Spracherwerb und Lernnachhilfe bieten eine gute Möglichkeit, um die Beziehung weiterzuentwickeln.
Unterstützung im Alltag
Gemeinsame Freizeit- und Wochenendaktivitäten, gemeinsam kochen, spazieren gehen, Beratung bei Fragen zu Schule, Ausbildung, Arbeit (in Abstimmung mit der Einrichtung, wo die / der Jugendliche lebt und betreut wird), Begleitung zur Ärztin / Arzt, Vermitteln von Kontakten…
Begleitung zu den Behörden
Transparenz
gegenüber den zuständigen Ansprechpersonen und den begleiteten Jugendlichen
Kultur
Vermittlung der hiesigen Kultur

